

Darstellung der Ultraschall-gesteuerten Eizellentnahme durch die Scheide in Kurznarkose.

Darstellung des Ultraschall-gesteuerten Embryotransfers.
Die folgenden Bilder von der Entstehung menschlichen Lebens unter dem Mikroskop sind von einer schlichten Ästhetik, der sich kaum jemand entziehen kann.
Oben links die reife Eizelle nach dem Absaugen aus dem Eierstock der Frau (rot eingekreist das sog. Polkörperchen). Nach erfolgter Befruchtung, am nächsten Morgen, sieht das Biologenteam rechts eine befruchtete Eizelle (Zygote) mit den beiden Vorkernen im Zentrum und den beiden aus der Zelle ausgestossenen Polkörperchen oben rechts (ebenfalls eingekreist). Die Vorkerne (Pronuclei) enthalten das weibliche und männliche Erbgut und werden in den nächsten Stunden verschmelzen (Syngamie).
Am zweiten und dritten Tag finden die ersten Zellteilungen statt: oben ein erfolgversprechender Embryo im Stadium von 10-11 Zellen am dritten Tag. Ab diesem Zeitpunkt müssen die Chromosomen im Embryo anfangen, Eiweisse zu bilden, damit das nächste Stadium erreicht wird; bei ausgeprägten Verteilungsstörungen der Chromosomen findet der nächste Schritt gar nicht statt.
Am fünften Tag hat sich im Inneren des Embryos ein Hohlraum gebildet. Diese winzige Hohlkugel bezeichnen wir als Blastocyste. Es hat eine erste Spezialisierung der Zellen stattgefunden - die dunklere Zellansammlung links (sog. inner cell mass) bildet später den Embryo, alle übrigen Zellen der Aussenfläche des Kügelchens (das sog. Trophectoderm) die Placenta.