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Toxoplasmosis and pregnancySorry, the text of this page is still to be translated into English.Toxoplasmen sind weit verbreitete Einzeller, die bei erwachsenen Menschen eine grippeähnliche, harmlose, manchmal kaum bemerkte Infektion (Toxoplasmose) hervorrufen. Etwa 50% der Schweizer Frauen haben in ihrem Leben bereits eine Toxoplasmose durchgemacht und sind dagegen immun. Probleme können erst dann entstehen, wenn sich eine schwangere Frau erstmals mit Toxoplasmen ansteckt. 160 Schwangere stecken sich pro Jahr in der Schweiz an, was etwa 30 Infektionen beim ungeborenen Kind entsprechen würde; tatsächlich sehen die Kinderärzte aber weniger Fälle.
Oben: Mikroskopische Aufnahme des Toxoplasmose-Erregers (Toxoplasma gondii). Warum sind Toxoplasmen für das ungeborene Kind gefährlich?Die Erreger setzen sich zunächst im Mutterkuchen fest. Von da aus können sie das Gehirn und die Netzhaut des Auges befallen. In der Früh-Schwangerschaft ist es unwahrscheinlich, dass sich das ungeborene Kind ansteckt; im Fall der Infektion wären aber Schäden zu befürchten. Je weiter die Schwangerschaft fortschreitet, desto wahrscheinlicher wird eine Infektion des Kindes, aber desto harmloser sind ihre Folgen:
VorsichtsmassnahmenVon grossem Wert ist die Entnahme einer Blutprobe vor der Schwangerschaft, um Ihre Abwehrsituation bezüglich Röteln und Toxoplasmose zu kennen. Damit können unklare Situationen (Unterscheidung zwischen frischer und mehrere Monate alter Infektion) vermieden werden. Frauen, die Toxoplasmose bereits durchgemacht haben, müssen keine Vorsichtsmassnahmen treffen. Für Toxoplasmose-negative Schwangere gilt:
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Vorgehen bei Ansteckung in der SchwangerschaftToxoplasmose ist das Paradebeispiel einer Krankheit, bei welcher sich vorgeburtliche Untersuchungen zum Wohle des Kindes auswirken. Früher war es nicht selten, dass Schwangerschaften wegen akuter Toxoplasmose abgebrochen wurden - dies ist nach heutigem Stand des Wissens nicht mehr nötig. Ergibt eine Blutprobe den Verdacht auf frische Toxoplasmose, wird unverzüglich die Behandlung mit einem Antibiotikum (3 x 3 Millionen Einheiten Rovamycine(r) pro Tag bzw. nach der 14. Woche 2 x 1 Tablette Fansidar(r) pro Woche) begonnen. Eine weitere Blutprobe im Abstand von ca. zwei Wochen wird dann zeigen, ob sich die Abwehrsituation verändert hat, d.h. ob eine frische Infektion vorliegt. Wenn ja, wird das Antibiotikum weiter eingenommen und evt. eine Untersuchung des Nabelschnurbluts an der Universitätsklinik vorgenommen. Selbst bei einem positiven Erregernachweis im Fruchtwasser wird das Kind mit grösster Wahrscheinlichkeit gesund bleiben, sofern die Rovamycine(r)-Behandlung rechtzeitig begonnen wurde. Solche Kinder werden nach der Geburt vom Kinderarzt gründlich untersucht und während drei Monaten weiter behandelt. Wir können nicht verhindern, dass sich Schwangere mit Toxoplasmoseinfektion Sorgen machen. Hier können nur ausführliche Gespräche mit uns und ggf. mit Experten einer Universitätsklinik helfen, damit Sie unsere Zuversicht teilen. Die obigen Informationen sind allgemeiner Art. Unsere Praxis ist keineswegs auf Toxoplasmose spezialisiert und gibt zu diesem Thema keine individuellen Ratschläge oder Zweitmeinungen ab. |
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