Fertility treatments
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Grundsätzlich beginnen wir mit möglichst einfachen Methoden, die das
Paar wenig belasten und gezielt die im Rahmen der Abklärungen
festgestellten Probleme angehen.
Förderung des Eisprungs (Ovulationsinduktion)
Findet der Eisprung überhaupt nicht oder verspätet statt, wird er mit
Tabletten (z.B. Serophene(r) vom 3.-7. Zyklustag) oder mit
selbst verabreichten, niedrig dosierten Injektionen (täglich
ab 3.-5. Zyklustag) unterstützt. In beiden Fällen führen wir spätestens
um den 12. Zyklustag einen Ultraschall durch, um das
Wachstum der Eibläschen zu kontrollieren.
Intrauterine Insemination
(Einbringen von aufbereitetem Samen in die Gebärmutterhöhle)
Relativ einfache Behandlungsmethode bei leichter männlicher
Fruchtbarkeitsstörung oder bei ungünstigen Verhältnissen im Gebärmutterhals,
welche das Eindringen der Samenzellen erschweren. Mit Ultraschall wird
festgestellt, ob das Eibläschen sprungreif ist (18 bis 20 mm
Durchmesser). Dann wird der Eisprung mit einer Injektion "ausgelöst";
am nächsten Tag bringt einer der Partner den in einen Plastikbecher
gewonnenen Samen in die Praxis.

(Abbildung aus Patientenbroschüre
Organon Schweiz)
Der Samen wird in unserem Labor aufbereitet:
durch sanfte Zentrifugation in spezieller Reinigungslösung stellen wir
ein Konzentrat der "guten" (beweglichen) Samenzellen her. Nach
ca. eineinhalb Stunden wird dieses Konzentrat mit einem feinen Katheter in
die Gebärmutterhöhle eingebracht (Insemination);
dies ist in der Regel völlig schmerzlos. Nach der Insemination bleibt die
Patientin ca. 20 Minuten liegen.
Da die Erfolgschance pro Zyklus zwischen 10 und 25 Prozent beträgt,
sind von jeder Behandlungsmethode 3-4 Wiederholungen sinnvoll.
Anschliessend planen wir ein Bilanzgespräch mit beiden Partnern. In
diesem Gespräch legen wir gemeinsam das weitere Vorgehen fest. Je nach
Situation können kompliziertere Behandlungsmethoden wie IVF
und ICSI angeschlossen werden.
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