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Intracytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI)Neue, seit 1992 beim Menschen eingesetzte Weiterentwicklung der IVF-Methode, bei welcher eine einzige Samenzelle mit einer Mikronadel (Innendurchmesser 0,005 mm!) direkt ins Cytoplasma (Zellflüssigkeit) der Eizelle eingespritzt wird. Mit ICSI erzielt man weltweit verblüffende Erfolge selbst bei schwersten Fruchtbarkeitsstörungen des Mannes. Der Ablauf für das Paar ist identisch mit der IVF-Methode. Oben: Arbeitsplatz für ICSI. Das Spezialmikroskop ist mit sog. Mikromanipulatoren ausgerüstet: der Biologe kann mit seinen Joysticks die Pipetten bewegen sowie die Samenzelle ansaugen und einspritzen. Blick durch das ICSI-Mikroskop. Von links fixiert die Haltepipette die Eizelle, von rechts hat die Injektionspipette soeben die zähe äussere Hülle (Zona pellucida) und die Zellmembran der Eizelle durchstochen. Dieser Vorgang wird für alle reifen Eizellen wiederholt. Die Eizellen wurden am gleichen Tag aus den Eierstöcken der Frau abgesaugt. |
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