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Cervical cancer preventionSorry, the text of this page is still to be translated into English.Krebsvorsorge: zweifellos ein aktuelles Thema. Von Vorsorge spricht man, wenn ein Krebsleiden in einem noch heilbaren Frühstadium entdeckt werden kann (Früherkennung). Leider sind nicht alle Krebsarten einer Früherkennung zugänglich; Tumoren von Lunge, Darm und Bauchspeicheldrüse werden oft erst spät erkannt. Die Frauenheilkunde kann für sich in Anspruch nehmen, dass bei der gynäkologischen Jahreskontrolle eine sinnvolle Früherkennung von zwei Krebsarten möglich ist: dem Gebärmutterhalskrebs und dem Brustkrebs. GebärmutterhalskrebsDer griechische Gynäkologe Papanicolaou hat als erster ein Vorsorgeprogramm realisiert, bei welchem jedes Jahr vom Gebärmutterhals ein Abstrich entnommen, auf einem Gläschen ausgestrichen und unter dem Mikroskop untersucht wurde. Frauen, die an diesem Vorsorgeprogramm teilnahmen, konnten das Risiko eines Gebärmutterhalskrebses massiv senken. Im Abstrich (im Deutschen etwas salopp und unglücklich als "Krebsabstrich" bezeichnet) werden nämlich Vorstufen von Krebszellen sichtbar, einige Jahre bevor sich ein "richtiger" (d.h. ins gesunde Gewebe einwachsender und Metastasen bildender) Krebs entwickelt. Diese Vorstufen werden in leichte, mittelschwere und schwere Zellveränderungen eingeteilt. Papanicolaou hat die teilweise heute noch gebräuchliche Einteilung in fünf Klassen I, II, III, IV, V begründen, wobei im Medizinerjargon "Pap III" einen Papanicolaou-Abstrich Klasse III bedeutet.
Das Ziel unseres Vorsorgeprogramms ist, die Zellen im Viertelkreis rechts unten zu erfassen, bevor sie sich weiter in Richtung Bösartigkeit verändern. Nach heutiger Theorie werden die Zellveränderungen durch Viren (humane Papillomaviren, HPV) ausgelöst. Diese weitverbreiteten Viren werden beim Geschlechtsverkehr übertragen; etwas überspitzt formuliert, kann man den Gebärmutterhalskrebs als eine der modernen Geschlechtskrankheiten bezeichnen (neben Herpes, AIDS und Chlamydieninfektionen). Diese Erkenntnis ändert nichts am Sinn des Krebsabstrichs, im Gegenteil: sobald eine Frau Geschlechtsverkehr hat, soll sie jedes Jahr einen Krebsabstrich vornehmen lassen. Vereinzelt wird heute - auch von Krankenkassen - die Meinung vertreten, ein Krebsabstrich alle drei Jahre genüge. Diese Meinung kommt ursprünglich aus dem staatlichen britischen Gesundheitswesen, welches traditionell auf maximale Kosteneinsparung ausgerichtet ist. Die Mehrzahl der Schweizer Gynäkologen ist mit diesem Leistungsabbau nicht einverstanden und empfiehlt nach wie vor eine Kontrolle pro Jahr. Nächste Seite: Dünnschicht-Methode / "Krebsabstrich" nicht in Ordnung? |
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