Die IVF funktioniert nur dann gut, wenn man bei der Frau mit einer sog. Stimulationsbehandlung mehrere Eizellen gleichzeitig zur Reifung bringt. Dies führen wir im sog. "langen Protokoll" durch, was den Vorteil bringt, dass wir die Woche von Eizellpunktion und Embryotransfer weit im voraus festlegen und dann alle Termine rückwärts rechnen können. Das lange Protokoll hat aber nicht nur planerische Vorteile, sondern weist weltweit die höchsten Erfolgsraten auf.
Woche |
Untersuchung/Behandlung |
Woche -7 |
Planungssitzung, je nach Zeitpunkt der letzten Menstruation wird die nächste Mens mit einer "Pille" verschoben. Abgabe unserer IVF-Verträge. |
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Woche -5 |
Vorbereitungsinjektion (sog. GnRH-Agonist). Hemmt vorübergehend die Hirnanhangdrüse, damit diese die Stimulation nicht stören kann. |
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Woche -2 |
Blutkontrolle, ob Vorbereitungsspritze genügend gewirkt hat. Beginn der Stimulationsbehandlung mit täglichen Hormoninjektionen. Anschliessend ca. drei Ultraschall-Kontrollen bis zur Eizellpunktion. |
Woche 0
| Eizellpunktion im OPERAtionszentrum Zumikon
2-3 Tage später: Embryotransfer im OPERAtionszentrum Zumikon |
Woche +1 |
Kontrolle bei Beschwerden (evt. Bauchschmerzen durch stimulierte Eierstöcke), evt. Arbeitsunfähigkeits-Zeugnis |
Woche +2 |
Schwangerschafts-Test im Blut (15 Tage nach Punktion) |
Woche +x |
Falls nicht schwanger: baldige Besprechung mit Rückblick, weiteres Vorgehen, evt. Planung des "Auftauzyklus" mit eingefrorenen befruchteten Eizellen |